Aktuelles
Neues aus der Wissenschaft | Ausstellungen | Bücher-Tipps | Römische Küche |
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Save the dateVeranstaltungen 2026 17. Mai: Internationaler Museumstag 19. Mai: Jahresversammlung der Munzachgesellschaft Liestal. 14. Juni: Tag der Archäologie 29. August: Vergessene Pracht - Führung durch die Villa Munzach, Liestal, mit Herrn Dr. Markus Clausen 12./13. September: Tage des Denkmals 24. Oktober: Herbstanlass der Munzachgesellschaft Liestal |
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Im Jahr 2026 begeht das Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig sein 60-jähriges Jubiläum. |
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Auf der Römerstrasse durchs Jahr 2026 Die Römerstrasse Neckar-Alb-Aare macht die römische Vergangenheit sichtbar und erlebbar. Im Rahmen von archäologischen Führungen, Aktionstagen, Römerfesten und vielem mehr erhalten Sie einen lebendigen Einblick in die Zeit vor circa 2000 Jahren. |
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Römische Schiffsladung im Neuenburgersee geborgen Auf dem Grund des Neuenburgersees haben Archäologen eine römische Schiffsladung mit mehreren hundert Keramikgefässen wie Schalen, Tellern (teilweise noch gestapelt), Bechern und Schüsseln, Gefässen für Olivenöl aus Spanien und Wein aus Südfrankreich sowie Werkzeugen, Waffen und Wagenräder geborgen. Erstmals 2024 gesichtet, werden die geborgenen Funde restauriert und sollen im Museum ausgestellt werden. Die Fundstücke stammen aus der frühen Kaiserzeit, d. h. der Zeit zwischen 20 und 50 n. Chr. Sie verdeutlichen die antike Vernetzung und den gut organisierten Transport. Die Menge an Funden, deren gute Erhaltung sowie die Vielfalt der Objekte machen diesen Fund zu einer einzigartigen Entdeckung in der Schweiz und nördlich der Alpen. |
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Texte auf römischen Holztäfelchen entschlüsselt In den 1930er Jahren wurden sie bereits in Tongeren (Belgien), dem antiken Atuatuca Tungrorum, entdeckt. Sie gerieten aber in Vergessenheit, wurden erst 2020 wiederentdeckt und wissenschaftlich aufgearbeitet: 85 Holztäfelchen, auf denen einst mit dem Griffel Texte in den Wachs gedrückt worden waren. Da sie mit viel Druck eingetieft worden waren, sind auf einer grössere Anzahl der einstigen Wachstäfelchen heute noch Schriftzeichen im stark ausgetrockneten Holz zu erkennen. Ein echter Glücksfall für die Archäologie, denn die Täfelchen waren offensichtlich in der Antike absichtlich in einem Brunnen nahe des Forums entsorgt worden und haben sich dadurch erhalten. Sie belegen u.a. Verträge, offizielle Mitschriften, aber auch den Entwurf einer Inschrift für eine Statue des Caracalla aus dem Jahr 207 n.Chr. und Schreibübungen. Die zahlreich erhaltenen Namen der Bewohner belegen eine multikulturelle Gesellschaft, die dort lebte. |
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Die Farben der Antike Die ausführliche, sorgfältig recherchierte ARTE-Dokumentation „Die Farben der Antike“ (2026) zeigt auf, dass weder antike Skulpturen noch Tempel einst weiss sondern farbig bemalt waren. Dies belegen nebst erhaltenen Farbresten moderne Technologien wie UV-Licht und Infrarot-Reflektografie, die Farben wie Ocker, Rot, Blau und Gold, Hauttöne und Muster auf den Gewändern wieder sichtbar machen. |
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Exotische Duftstoffe in Räuchergefässen aus Pompeji Pompeji sorgt immer wieder für Überraschungen. Die Untersuchung von Räuchergefässen, welche in Hausaltären Verwendung gefunden hatten, zeigt mittels modernster Methoden, dass die fassbaren Duftstoffe zum Teil aus tropischen Gebieten Asiens oder Afrikas stammten. |
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Durchbruch bei der Erforschung der Bernsteinstrasse Die sogenannte Bernsteinstrasse führte einst von der Ostsee (Baltikum) bis zum Mittelmeer (mit Aquileia als wichtigem Hafen). Sie ist eine bedeutende Fernroute, auf der reger Handel getrieben wurde. Der aus dem Harz einer ausgestorbenen Koniferenart bestehende Bernstein war in der Antike so wertvoll wie heute Juwelen und wurde gerne den Verstorbenen mit ins Grab gegeben. Ihm wurden magische Kräfte zugeschrieben. Er kommt nur an wenigen Orten vor. Seine chemische Struktur ermöglicht eine geographische Herkunftsbestimmung und ist damit ein wichtiger Schlüssel zur Rekonstruktion der alten Handelswege. Dank moderner geophysikalischer Methoden, v.a. der luftgestützte LiDAR-Kartierung, liessen sich wichtige Erkenntnisse über den Verlauf dieser Handelswege gewinnen. LiDAR («Light Detection and Ranging») bedeutet auf Deutsch «Lichterkennung und Entfernungsmessung». Die wichtigste Erkenntnis aus de neuen Forschungen: Die Handelswege führten keineswegs ausschließlich an Flüssen entlang, sondern auch durch Wälder. Die Bernsteinstrasse war mehr als eine reine Handelsroute, sie war eine treibende Kraft in der Verbreitung von Wissen und Kultur. Doku "Entschlüsselt - die Bernsteinstraße" im ZDF-Streaming-Portal. |
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Heiligtum für den sagenumwobenen Odysseus auf Ithaka entdeckt Homers Ilias und die Odyssee sind erhaltene Epen, die bis heute faszinieren und nachklingen: So wird man zurzeit im Antikenmuseum in Basel in der Ausstellung «Hero Games» zum Helden und baut wie einst Odysseus das trojanische Pferd. Für 2026 kündigt Regisseur Christopher Nolan die Neuverfilmung «The Odyssey» an. In jüngerer und jüngster Zeit wurde bei Ausgrabungen in Agios Athanasios im Norden der griechischen Insel Ithaka ein Heiligtum für den mythischen Herrscher Odysseus freigelegt. Nach Ausweis der zahlreichen Funde existierte dieses vom Ende des 5. Jahrtausends v. Chr. bis in die Zeit um Christi Geburt. Auch aus der Bronzezeit, in der die beiden Epen entstanden sein sollen (14./13. Jh. v. Chr.), wurden Scherben von verschiedenen Gefässen gefunden. Besonders interessant sind zwei Dachziegel mit Varianten des Namens von Odysseus. Des Weiteren ist eine von dort stammende Weihung einer Terrakottamaske an Odysseus bekannt. |
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Riesiger römischer Gutshof in Frankreich entdeckt In der Nähe von Auxerre (FR, Region Bourgogne-Franche-Comté), das in römischer Zeit zur Provinz Gallia Lugdunensis gehörte, wurden bei Sondierungsarbeiten Überreste eines riesigen Gutshofs mit sogenanntem Herrenhaus gefunden. Die Anlage dürfte vom 1. bis zum 4. Jh. n.Chr. in Betrieb gewesen sein. Allein die Villa misst gegen 4000 m². Sie war mit Bädern, Fussbodenheizung und einem grosszügigen Garten mit Teichen und Brunnen ausgestattet. Darum herum dürften sich grosse Ländereien befunden haben. Weitere Infos auf https://share.google/88YSkTdJMJlDeJvPQ |
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Vorläufer der Pizza - Ausgrabungen in Pompeji Auf einem Silbertablett ist neben einem gefüllten Weinkelch ein flaches Brot zu erkennen, das mit Früchten und Kräutern, einer Art Pesto(?), belegt ist. Ausserdem liegen weitere Datteln, Granatäpfel, Trockenfrüchte und eine Girlande mit gelben Früchten auf dem Tablett. Dieses Stillleben von vorzüglicher Qualität gehört zur Gruppe der Gastgeschenke, die nach griechischer Tradition den Gästen übergeben wurden. Solche Szenen sind aus Pompeji und anderen Vesuvstädten zahlreich belegt, bisher unbekannt war indes dieser Brotfladen, der uns unwillkürlich an die Pizza denken lässt. http://pompeiisites.org/comunicati/pompei-emerge-una-natura-morta-dai-nuovi-scavi-della-regio-ix/ Ausserdem wurden u.a. Überreste einer Bäckerei und einer Wäscherei (fullonica) freigelegt. Die Archäologen konnten nachweisen, dass die Handwerker diverse Reparaturen an den beiden zusammengelegten Häusern durchführten bzw. solche vorbereitet hatten. Darauf weisen die Arbeitsgeräte, die säuberlich angeordneten Dachziegel sowie Vorzeichnungen an den Wänden hin. |
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Schatzfunde - versteckt, verschollen, entdeckt Die neue Sonderausstellung im Historischen Museum in der Barfüsserkirche in Basel präsentiert die bedeutendsten Schatzfunde aus der Region Basel - von keltischem Goldschmuck über römisches Silbergeschirr bis hin zu vergrabenem Falschgeld.Die gezeigten Schätze datieren von der Bronzezeit bis in die Gegenwart. Sie stammen aus der Nordwestschweiz, dem Elsass und Südbaden. Historisches Museum Basel, Barfüsserkirche |
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Kindheit am Nil - Aufwachsen im Alten ÄgyptenDiese Ausstellung widmet sich mit ihren rund 180 Objekten den Kindern im Alten Ägypten in der Zeit von etwa 3000 v. Chr. bis 500 n. Chr. Unter Beachtung der gesellschaftlichen Bedingungen werden neun Bereiche thematisiert: Alltag, Schule, Freizeit, Religion, Magie und Bilder von Kindern in Kunst und Literatur. Ausserdem wird die besondere Stellung der Königskinder beleuchtet. Diese Familienausstellung möchte besonders Jugendliche zur Reflexion der eigenen Kindheit anregen, die Herausfoderungen der damaligen Zeit zu verstehen und sich ihrer eigenen Chancen und Möglichkeiten bewusst zu werden. Kindheit am Nil – Aufwachsen im Alten Ägypten | SMÄK Staatl. Museum Ägyptischer Kunst, München |
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«Das perfekte Dinner. Römer, Macht und Müll» - Teil IIWir tauchen ein in das Jahr 39 n. Chr. In Augusta Raurica, ca. 10 km vom heutigen Basel entfernt, wird hoher Besuch erwartet und entsprechend ein luxuriöses Willkommensbankett vorbereitet. Die Überreste dieses Festmahls landen in einer Grube, die nach fast 2000 Jahre entdeckt werden sollte. Wer wurde zu diesem luxuriösen Bankett eingeladen? Welche exquisiten Speisen wurden aufgetischt? Was wurde dazu getrunken? Letztes Jahr ging es in Teil I um den Apéro. In Teil II werden verschiedenste, für unseren Gaumen teilweise ungewöhnliche, exotische Speisen aufgetischt. Welche? Wichtige Informationen dazu liessen sich aus den archäologischen Funden in der besagten Grube gewinnen. Eines steht fest: Es wurde nur das Feinste serviert, und viele Zutaten wurden von weither angeliefert. Das abwechslungsreiche Rahmenprogramm bietet nebst einem dialogischen Rundgang und einem Kulinarik-Workshop und vieles mehr. https://www.augustaraurica.ch https://www.augustaraurica.ch/erleben Museum und Römerhaus Augusta Raurica, Augst |
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Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig - Schätze der Sammlung und ihre Geschichten Die Modernisierung der international bedeutenden Sammlung griechischer Vasen wurde zum Anlass genommen, in einer neuen Dauerausstellung die Geschichte des Antikenmuseums zu erzählen: von den humanistischen Prinzipien, welche die Gründergeneration bewegten, bis hin zu den Schenkungen, die das Antikenmuseum zu einer wahren Schatzkammer werden liessen. Der Ausstellungsrundgang gipfelt in der Tat in einer imposanten Schatzkammer, in der die schönsten figürlich verzierten Gefässe präsentiert werden. Audioführung «101 Meisterwerke» Mit dem Audioguide «101 Meisterwerke» können sich Besucher:innen auf eine spannende Entdeckungsreise durch das Museum begeben. Bis zum 18. Mai 2025 sind alle Ausstellungsräume gleichzeitig geöffnet. Danach werden Teile der Sammlung für die Vorbereitungsarbeiten zur nächsten Sonderausstellung «Hero Games. Entdecke das Heldenhafte in dir», die am 15. September 2025 eröffnen wird, geschlossen. Ex Oriente lux! Die Abteilung «Orient, Zypern und frühes Griechenland» bildet seit ihrer Gründung im Jahr 2002 im Antikenmuseum das Bindeglied zwischen den altorientalischen und ägyptischen Kulturen im Osten sowie den «klassischen» Kulturen im Westen. Sie umfasst den geographischen Raum von Mesopotamien (heute Irak) über Syrien, die levantische Küste, Zypern und Kreta bis hin zum griechischen Festland. Der äussere Parcours zeigt Leitformen der verschiedenen Kulturen (Kreta zur Zeit der Minoer, Kykladen, Zypern, Syrien, Mesopotamien und Iran). Die interaktive Karte liefert wichtige Informationen zur Geographie, Chronologie und verschiedenen Themenblöcken. Der innere Teil umfasst die Periode der griechischen Kunst vom 8.-7. Jh.v.Chr., die sog. Orientalisierende Phase. Am bedeutendsten war in dieser Zeit die Übernahme und Anpassung des phönizischen Alphabets durch die Griechen um 750 v.Chr. - damit wurde die Grundlage unserer Schrift gelegt! Exponate der Dauerausstellung und Sonderausstellung online Die Digitalisierung der Exponate (rund 400 an der Zahl) startete im Jahr 2023. Der Schwerpunkt der Digitalisierung lag 2024 auf den Objekten der Dauerausstellung und der Sonderausstellung. Über den Link Kunstsammlung online (https://antikenmuseumbasel.zetcom.net/de/) oder über die Website des Antikenmuseums sind die Exponate abrufbar (https://antikenmuseumbasel.ch). Damit wird interessierten Laien und Fachpersonen weltweit der Zugang zu den Beständen ermöglicht. Sammlung online mit Audiofiles: https://bit.ly//SO2-AM Freier Eintritt: Jeden Donnerstag- und Freitagabend, Samstag und Sonntag ganztags |
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In Vorbereitung
Auf und davon! Seit Jahrtausenden unterwegs Im Rahmen der trinationalen Kooperation des Netzwerks Museen beleuchtet das Antikenmuseum das hochaktuelle Thema der menschlichen Mobilität. Im Zentrum stehen Fragen wie: Was veranlasste Menschen in der Antike ihre Heimat zu verlassen? Welche Folgen hatte diese Mobilitöt für die Gesellschaften? Welche Massnahmen ergriffen politische Entscheidungsträger damals? Welche Konsequenzen hatten diese Entscheidungen? Der Vergleich zwischen Antike und Gegenwart liefert anregende Impulse. 18.10.2026 bis 18.04.2027 Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig, Basel |
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Schatzkammer des Wissens Die Koje «Schatzkammer des Wissens» innerhalb der Sammlung «Bewahre! Was Menschen sammeln» Tauchen Sie ein in die historischen Grabungsdokumentationen von archäologischen Stätten des Baselbiets, Fotos, Pläne und so manch Kurioses. Sie werden dabei entdecken, dass sich die Arbeit und die Dokumentation der Archäologie Baselland im Laufe der Zeit stark verändert haben. Museum Baselland, Zeughausplatz 28, 4410 Liestal |
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Bücher-Tipps |
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Die Antike und das Meer Die Seefahrt spielte in der Antike eine herausragende Rolle. Sie ermöglichte es Völkern wie z.B. den Phöniziern, Griechen und Etruskern neue Absatzmärkte zu erschliessen, wichtige Rohstoffe zu importieren sowie Handelsniederlassungen und Kolonien einzurichten. Darüber hinaus kam es zum Kulturtransfer: So fanden z.B. die Töpferscheibe, begehrte Schmuckstücke und Keramik, aber auch die Schrift und Philosophie im Mittelmeer Verbreitung. Entsprechend gab es immer wieder auch Kriege um die Vormachtstellung zur See. Auch für die Geschichte des Römischen Reichs und die Ausbreitung des Christentums spielte das Meer eine große Rolle. Der Autor Raimund Schulz ist Professor für Alte Geschichte an der Universität Bielefeld. Seine Arbeitsschwerpunkte sind antike Seefahrt, Imperien sowie antike Entdeckungs- und Globalgeschichte. Raimund Scholz, Die Antike und das Meer. Von Händlern, Söldnern und Piraten (Darmstadt 2024) |
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Der Büechlihau bei Füllinsdorf - ein heiliger Ort der Kelten und Römer Der sog. Keltenschatz von Füllinsdorf mit seinen 355 Silbermünzen und weiteren Artefakten erregte 2011 grosses Aufsehen – zurecht, denn er ist der bis jetzt grösste weitgehend vollständig erhaltene Edelmetall-Münzhort aus der späten Eisenzeit im Gebiet der heutigen Schweiz. Nun liegt die wissenschaftliche Auswertung vor. Bei den Silbermünzen könnte es sich um den Sold handeln, der Soldaten ausbezahlt werden sollte. Damals herrschten unruhige Zeiten. Die Germanen drangen, wie auch Caesar berichtet, in unsere Gegend ein. Der Schatz dürfte zwischen 90 und 70 v. Chr. deponiert worden sein. Der Büechlihau wurde offensichtlich bereits vor und nach der späten Eisenzeit von Menschen als Kultort für Rituale und die Niederlegung von Opfergaben aufgesucht, darüber hinaus in der nachfolgenden römischen Zeit, wie mehrere Münzhorte belegen, und im Spätmittelalter. Er könnte möglicherweise auch als Fixpunkt für die Landvermessung genutzt worden sein. R. C. Ackermann, A. Fischer, R. Marti, M. Nick, M. Peter, Der Büechlihau bei Füllinsdorf – ein heiliger Ort der Kelten und Römer. Schriften der Archäologie Baselland 56 (2024) |
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Die neue Reihe Stadt.Geschichte.Basel Im Frühjahr 2024 sind die ersten vier der insgesamt neun Bände zur Stadtgeschichte Basel erschienen. Verständlich geschrieben und reich illustriert erzählen sie die bewegte Geschichte Basels und seiner Bewohner:innen. Bd. 1: G. Lassau / P.-A. Schwarz (Hrsg.), Auf dem langen Weg zur Stadt. 50 000 v.Chr.–800 n.Chr. Bd. 2: C. Sieber-Lehmann / P.-A. Schwarz (Hrsg.), Eine Bischofsstadt zwischen Oberrhein und Jura. 800–1273 Bd. 3: L. Burkart (Hrsg.), Stadt in Verhandlung. 1250–1530 Bd. 4: S. Burghartz (Hrsg.), Aufbrüche, Krisen, Transformationen. 1510–1790 Erschienen im Christoph Merian Verlag, Basel |
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Robert Maier, Rezepte aus dem alten RomEine kulinarische Zeitreise durch den antiken Mittelmeerraum – aufbereitet für die Moderne. Wir schätzen uns glücklich, dass das berühmte Kochbuch des Apicius (1. H. 1. Jh. n. Chr.) – eine Sammlung aus dem 3. oder 4. Jh. n.Chr. mit Rezepten rund ums Mittelmeer – erhalten ist. Allerdings fehlen in diesem Mengenangaben. So manche Zutat gibt es heute nicht mehr oder sie muss zunächst erklärt werden. So schätzen Interessierte die vorliegenden Rezepte mit konkreten Angaben. Robert Maier erleichtert dem Leser die Auswahl, indem er nach Schwierigkeitsgraden, zeitlichem Aufwand, Fleisch-, Fisch- und vegetarischen/veganen Gerichten, Beilagen und Gebäck unterscheidet. Ausserdem stellt er eine kleine Auswahl an Menüvorschlägen zusammen. Viele interessante Hintergrundinformationen bereichern den kleinen Reclam-Band (ohne Bilder). Bene vos. |
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Alles über Archäologie - Von Saurierknochen, Mumien und verlorenen SchätzenWie Detektiv:innen erforschen Archäolog:innen die Vergangenheit und versuchen anhand der Funde das Leben von damals zu entschlüsseln, aber auch neue Erkenntnisse zu bereits Bekanntem wie etwa dem Ötzi und den Pyramiden zu gewinnen. In diesem Buch erfahren Kinder und Jugendliche, wie Archäolog:innen arbeiten, was zu ihrer Ausrüstung gehört und welche wissenschaftlichen Techniken sie bei ihren Ausgrabungen und Forschungen einsetzen. Spektakuläre archäologische Entdeckungen werden ebenso aufgelistet wie Geheimnisse der Geschichte, die noch nicht entschlüsselt wurden und Museen, in denen die bedeutendsten archäologischen Funde bestaunt werden können. Marta Guzowska arbeitete viele Jahre am Archäologischen Institut der Universität Warschau. Inzwischen lebt sie mit ihrer Familie in Wien. Sie liebt das Reisen, Museumsbesuche und die Ausgrabungen, ohne die sie nicht leben könnte. Neben ihrer Tätigkeit als Archäologin schreibt sie Sachbücher und Krimis. In diesem Sachbuch blickt sie auf witzige und zugleich sachkundige Weise auf die Welt der Archäologie und gibt Kindern und Jugendlichen einen umfassenden Einblick in diese spannende Wissenschaft. |
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Die Maschinen und wirMaschinen faszinieren, können aber auch Angst auslösen. Berühmt sind die in der Renaissance von Leonardo da Vinci entwickelten gewaltigen Maschinen, aber auch in der Antike wurden solche bereits entwickelt. Als Beispiel sei etwa an die im Meer bei Antikythera geborgene astronomische Uhr erinnert oder an die aufwändigen Bühenmaschinerien, mit deren Hilfe in der Tragödie Götter in das Geschehen eingriffen (deus ex machina). Über das ambivalente Verhältnis Mensch-Maschine führte Alice Henkes im Kultur-Talk ein anregendes Gespräch mit dem Philosophen, Psychiater und Psychoanalytiker Daniel Strassberg. https://www.srf.ch/audio/kontext/kultur-talk-die-maschinen-und-wir?id=12228781 Siehe auch Daniel Strassberg, Spektakuläre Maschinen. Eine Affektgeschichte der Technik (2022). |
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