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Fundobjekte

Die Funde aus den Grabungen der 1950er und 1960er Jahre sind im Besitz der Archäologie Baselland, einige Objekte befinden sich als Leihgaben im Dichter- und Stadtmuseum (Munzach-Vitrine), ebenda.
 
Das berühmte Mosaik mit der Quadriga schmückt heute das Auditorium der Stiftung Clavel auf Kastelen in Augst.

Im Folgenden sehen Sie einige ausgewählte Funde.
    

römischer Gutshof von Munzach: bronzener Delfin von Laufbrunnen

römischer Gutshof von Munzach: bronzener Attis von Klappgestell

römischer Gutshof von Munzach: bronzene Minervastatuette

Erholsames Plätschern und kühlendes Nass:  Der bronzene Delfin, 1974 gefunden, aus der 2. Hälfte des 2. Jh.,  dürfte einst den Laufbrunnen im Innenhof des Herrschaftshauses geziert haben (Rekonstruktion).
Vorlage: Postkarte, Kantonsmuseum BL 

Lesen Sie dazu auch den 2010 in der Volksstimme erschienenen Artikel von H. Spinnler: Zum Schluss ein Sensationsfund: der Delfin

Orientalische Götter: Die kleine Büste des Vegetationsgottes Attis (H. 7,9 cm) stammt von einem bronzenen Klappgestell (2. Jh. n.Chr.).
Aus: Th. Strübin, Bildbericht über die Ausgrabungen in Munzach 1950-55, Baselbieter Heimatblätter 1956, 25 Bild 38

 

Schutz: Minerva war für Handel und Gewerbe sowie die Künste zuständig. Die Bronzestatuette (H. 10,3 cm) stammt aus der 1. Hälfte des 2. Jh. n.Chr.).
Aus: A. Kaufmann-Heinimann, Die römischen Bronzen der Schweiz, Bd. 1 (1977) Taf. 63

 

 
verloren - und wiedergefunden

 römischer Gutshof von Munzach: Schlüssel und Fibeln


Links: römischer Schlüssel
Rechts: Schlüssel aus dem Mittelalter
 
 
 
 
 
 
Links: römische Bronzescharnierfibel zum Zusammenhalten des Gewandes mit Resten von Versilberung (L. 3,6 cm). 1. Jh. n.Chr.
Rechts: Hülsenspiralfibel aus Bronze (L. 6,8 cm).
1. Hälfte 1. Jh. n.Chr.
Aus: Th. Strübin, Baselbieter Heimatblätter 1956, 24 Bild 33-36 

Ein in der Schweiz einmaliger Fund und eindrücklicher Nachweis:
 
eiserne Fussfessel eines Sklaven
Aus: A. Furger u.a., Die Schweiz zur Zeit der Römer (2001) 99 Abb. 81 

 römischer Gutshof von Munzach: Fussfessel eines Sklaven

 römischer Gutshof von Munzach: Grabstein der Prima

Begräbnisplatz im Areal der Gutshofanlage: 

Prima, die von ihrem Schutzherrn (Patronus) Caius Coteius freigelassen worden war, verstarb mit 16 Jähren. Nur gerade anderthalb Jahre alt wurde ihre Schwester Araurica, die den Grabplatz mit ihr teilte.
Der von ihrem Patron aufgestellte Grabstein aus Kalkstein (64 x 52 x 10 cm) wurde in den Fundamenten der St. Laurentius-Kirche in Munzach wiederverwendet und 1767 entdeckt.
Aus: G. Walser, Römische Inschriften in der Schweiz, Bd. 2 1980) 242 Nr. 229

Wenn Sie auf den Grabstein klicken, erzählt Ihnen dieser die Geschichte von Prima und Araurica (Autorin Käthi Studer)

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